Das prächtige Bild (etwas weiter unten) zeigt unseren Flugplatz,
eingebettet in das Tal der Linth, in seiner vollen Grösse. Die Aufnahme
stammt von unserem Nationalmannschaftsmitglied Christian Hostettler aus dem
Cockpit seiner ASW-27.
Hinten rechts sieht man den Schännerberg. In der Mitte links ragt
die imposante Wiggiswand aus der Ebene. Sie ist berühmt wegen dem
meistens sehr starken Hangaufwind bei Föhn, berüchtigt wegen den Staublawinen
im Winter.
In Natura ist sie noch um einiges steiler und eindrücklicher als auf dieser
Weitwinkel-Aufnahme.
Netstal heisst das Dorf am südlichen Pistenende. Der Hangar der
Segelfluggruppe SGG steht auf Netstaler Boden (beim "x" ). Mollis (rechts)
und Näfels (links) liegen am nördlichen Ende der Piste.
Nordöstlich von Mollis beginnt der Kerenzerberg. An seiner
vom Talwind angeblasenen Flanke lässt es sich normalerweise stundenlang
Hangsegeln. Manchmal kann man ab diesem Hang in die Thermik "einsteigen"
und einen Streckenflug beginnen oder fortsetzen.
Normalerweise bläst bei Flugwetter der Talwind von Nord nach Süd von
ca 10..11 Uhr morgens bis abends. Somit ergibt sich als allgemeine Landerichtung
Piste 01. Auch bei Windstille gilt diese Landerichtung. Ausnahmen: Zum Beispiel
bei gewitterhaftem Wetter mit Südwind und natürlich bei Föhn.
Der Abbauraum für Segelflieger befindet sich über der Papierfabrik
Netstal. Ein Windsack hängt beim Hangar der Motorflieger und der Heli Linth.
Es gilt die Linksvolte für den Anflug. Der Landepunkt für Piste
01 ist ca 200 Meter nach der südlichen Pistenschwelle auf der rechten
Pistenhälfte.
Bei Föhn oder Südwind auf dem Flugplatz ist alles anders. Der
Abbauraum liegt dann am nördlichen Ende, aber westlich der Piste. Es gilt
die Rechtsvolte.
Achtung: Kurzer Downwind wegen starkem Wind! Die Anfluggeschwindigkeit
genügend hoch wählen! Final auf Piste 19.
Die Blickrichtung ist Nord.
Der Flugplatz ist sporadisch durch das Militär belegt.
Dann wird eine temporäre CTR Mollis mit Luftraumklasse D eingerichtet (Obergrenze
2400 m/M, Tower 134.825MHz). Siehe dazu auch in der Segelflugkarte 1:300000
Schweiz. Diese aktiven Phasen werden via NOTAM publiziert. Während diesen
Zeiten können wir keinen Flugbetrieb durchführen.
Zu den übrigen Zeiten gilt die AFIS-Frequenz 134.825 MHz.
Sollte der AFIS-Dienst nicht in Betrieb sein, so wird aussenlandenden Segelfliegern
empfohlen, das Blindübermittlungs-Verfahren anzuwenden. Vorsicht auf Helikopter-
und Motorflugverkehr. Grundsätzlich besteht eine Schleppflug-Möglichkeit
nach Aussenlandungen. Legen Sie den Aufsetzpunkt so fest, dass das Flugzeug
in der Nähe des Segelflughangars (bei Pistenende 01) zu stehen kommt.
Legende:
| Last update: 25.02.2005 | Home |